Rolfing dehnt Narbengewebe. Das verringert die Nachwirkungen von Operationen oder Unfällen, wie z.B. Schmerzen, Spannungen, Bewegungseinschränkungen.
Rolfing harmonisiert die Bewegungsabläufe im Körper. Das verringert die einseitige Belastung und die Überbelastung von Gelenken.
Rolfing aktiviert die innere, unwillkürliche Muskulatur. Dann geschieht die Aufrichtung von selbst und von innen heraus, ohne mühevolles Sich-Gerade-Halten.
Körperliche Ebene |
Auswirkungen im Leben |
Sitzungen |
Einzelne Muskelbündel separieren, so dass nur die arbeiten, die benötigt sind. |
Ressourcen schonen:
Seine Zeit weniger mit unnützen Dingen verschwenden |
I-III |
Bewegungseinschränkungen, die durch Operationen oder Unfälle bedingt sind, aufheben, indem das Gewebe wieder beweglicher gemacht wird. |
Unnötigen Energieverbrauch reduzieren.
Effizienteres Arbeiten |
I-III |
Gewebe um die Gelenke wieder lockerer und beweglicher machen |
Beweglichkeit erhöhen.
Schnellere Reaktionszeit, weniger innerer Widerstand. |
I-III |
Druck und Zugverhältnisse im ganzen Körper ausgleichen. |
Verschleißstellen reduzieren.
Dinge laufen „wie geschmiert“ |
I-III |
Verdrehungen im Bein gerade rücken, Füße gerade stellen. Gehen und Stehen wird viel effizienter. |
Energie bündeln statt streuen.
Größere Klarheit darüber, was in welcher Reihenfolge angegangen werden soll. |
I-III |
Aktivierung der inneren, unwillkürlichen Muskulatur |
Naturkräfte wie Schwerkraft und innere Antriebe für sich nutzen und nicht dagegen arbeiten.
Sich sicher und aufgehoben und als Teil des Universums begreifen. Nicht als vereinzeltes Wesen, das für sich alleine kämpfen muss. |
IV-VII |
Die automatische Aufrichtung von innen heraus ermöglichen und stärken. |
Eine klare Haltung einnehmen und vertreten.
Schafft eigenen Raum und Klarheit im Umgang mit anderen. |
IV-VII |
Die Füße haben einen guten Kontakt zum Boden |
Stärkt die „Radikalität“, das eigene Verwurzeltsein.
Festlegen und Vertreten von eigenen Wertmaßstäben. |
IV-VII |
Öffnen der Sinne zum Raum hin. Ein Gefühl entwickeln vom Raum um einen selbst und von sich selbst im größeren Raum. |
Stärkt den Überblick, die Fähigkeit Visionen zu entwickeln, das Große und Ganze wahrzunehmen.
Entwickeln von Visionen, Ideen, Projekten |
IV-VII |
Verstärkte Eigenwahrnehmung |
Vom „Fremd-Körper“ zum „Eigen-Körper“.
Körper wird zum Instrument von Wahrnehmung:
Eigene Gefühle und Befindlichkeiten |
IV-VII |
Öffnung und Schärfung der Sinne |
Verstärkte Wahrnehmung der Außenwelt, höhere Sensibilität.
Mehr Freude an Musik, Natur, Farben |
VIII-X |
Auseinandersetzung mit eigenen Interessen und Befindlichkeiten |
Vergessene und verdrängte Wünsche und Interessen rücken stärker ins Bewusstsein.
Mehr Freude an Hobbies, Forschung, Kreativität |
VIII-X |
Anregung der Spiegelneuronen durch bessere Wahrnehmung des eigenen Körpers |
Höhere Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen.
Bessere Einschätzung der anderen Menschen. Achten auf die eigene Körperhaltung und die der anderen. Auffangen von Stimmungen. |
VIII-X |
Gewebeerinnerungen an frühere Verletzungen können losgelassen werden. |
Verankerung im Hier und Jetzt, bei gleichzeitiger Öffnung für die spirituellen Dimensionen.
Spiritualität kann ein natürlicher Bestandteil des normalen Lebens werden, keine Flucht oder Nische. |
VIII-X |